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MARXDORF (Ziel) - Deutschland

Route

Mit 2 PS quer durch Europa

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Die ersten Tage der Tour

 

Liebe Tour Teilnehmer und Freunde der Titanen on Tour,

es wurde und wird viel geschrieben und gepostet über die aktuelle Strecke aber irgendwie fehlt mir der Anfang der Tour und deshalb schreibe ich unter Mithilfe von Regina, Tabea und Kristin, die auch am Anfang dabei waren, diesen kleinen Reisebericht.

Dieser Bericht entstand mit Hilfe von Regine, Kristin und Tabea und wir hoffen niemanden vergessen zu haben. Wenn doch bitte melden.

Am 17.07.2018 haben wir uns in der Reithalle von Thomas und Burkhard getroffen um noch notwendige Vorbereitungen für die Abfahrt am nächsten Morgen zu treffen. Unsere Magdeburger Titanen: Detlev Starke mit Justin, Werner König, Ingolf Schulz mit Daniel reisten mit großem Equipment an: Pferde, Bierwagen der Colbitzer Brauerei, gefüllt natürlich, usw. Achim kam mit den Mulis und Jörg Lindemann ebenfalls mit seinen Pferden.

Das RBB Fernsehen besuchte uns auch noch am Nachmittag. Abends hat uns Bernd Schulz in seine Backschweintenne eingeladen. Danke dafür nochmal.

Am 18.07.2018 haben wir uns alle zum Frühstück auf dem Hof wieder getroffen. Ilona hat wie immer ihr Bestes gegeben und wir hatten ein tolles Frühstück. Danke auch dafür. Dann wurde angespannt und es ging los. 10:00 Uhr war große Verabschiedung am Amtsgebäude in Brück. Es waren sehr viele Leute gekommen um uns eine gute Reise zu wünschen. Es wurde das Brot gebrochen und der Bürgermeister und Frau Dr. Tiemann wünschten uns alles Gute.

Die Fahrt nach Klaistow war sehr kurzweilig und dort wurden wir zum Mittagessen erwartet. Wir wurden sehr gut verpflegt und dafür Danke an die Familie Winkelmann. Wir fuhren weiter in Richtung Geltow. Unterwegs wünschten uns viele Leute alles Gute, der eine oder andere steckte uns auch etwas Geld zu für die Reisekasse und die Pferde bekamen einen großen Korb Möhren. Die kleinen Staus, die wir immer wieder verursacht haben nahmen die meisten Autofahrer gelassen hin. Von den Mitgliedern der Kirchengemeinde in Geltow wurden wir schon erwartet, so dass wir an der Kirche angehalten haben. Danach ging es weiter zum Pensionspferdestall „Zum Fuchsbau“, auch hier wurden wir schon erwartet. Die Pferde wurden versorgt, für uns war alles zum Grillen vorbereitet, die Frauen der Kirchengemeinde hatten Salate gemacht,  Kuchen gebacken und vieles mehr. Es wurden uns auch private Zimmer für die Nacht angeboten, was einige auch dankbar annahmen. Der erste Abend klang lustig aus.

19.07.2018: Das Frühstück stand bereit, der Kaffee war gekocht. Nach dem Anspannen Aufbruch zur nächsten Etappe: Potsdam: mitten durch die Stadt, am Schloss vorbei und über die Glienicker Brücke, Richtung Havelchaussee, wo die Pferde dann eine große Pause hatten.

Ziel des heutigen Tages, die Reitanlage am Olympiastadion in Berlin. Die Boxen für die Pferde waren gerichtet. Nachdem die Pferde versorgt waren, haben einige von uns etwas gekocht. Nudeln mit Soße, die Nudeln dauerten gefühlt 3 Stunden (die Kocher waren zu schwach) aber wir haben es geschafft. Ingo hielt mit Bier alle bei Laune. Geschlafen wurde diese Nacht in Zelten, auf dem Heu oder im Planwagen. Ich wurde vom Ed Sheeran Konzert zum schlafen gebracht.

20.07.2018: Zeitiges Aufstehen, Frühstücken, packen und dann ging es los. Ziel: Brandenburger Tor - Pariser Platz. Die Fahrt dahin war trotz Berufsverkehr problemlos. Die Autofahrer waren fast ausnahmslos sehr rücksichtsvoll, wir fuhren ja Kolonne. An der Straße des 17. Juni gab es nochmal eine Pause. Kurz vor dem Brandenburger Tor wurden wir schon von den Berliner Droschken Fahrer erwartet, vorne weg Fa. Obst, die den Titanen auch sehr verbunden sind. Dann standen wir auf dem Pariser Platz, siehe Fotos.

Aus verkehrstechnischen Gründen mussten wir dann unsere Fahrt mit 15-minütigem Abstand zum vorherigen Gespann fortsetzen. So, nun hat mir Regine, unsere Rollifahrerin, die uns von jetzt an mit begleitet,  geholfen: Vom Brandenburger Tor, über Alexanderplatz, weiter auf der B1 Richtung Frankfurt/O. Dicker, dicker Freitagsverkehr auf dieser Strecke. Der erste Pausen Stopp für Tiere und Menschen war im Bezirk Alt-Biesdorf hinterm Baumarkt Hellweg. Auf der B1 ging es dann weiter nach Hoppegarten, zum Reitstall Münchehofe wo die Pferde schöne Koppeln hatten und wir in Tipizelten schliefen. Abends haben wir lecker gegessen.

21.07.2018: Frühstück, leider kamen die Brötchen verspätet (Asche auf mein Haupt). Traurig heute Morgen: Achim ist weg, wurde gestern Abend abgeholt. Viola darf jetzt den Glockenwagen kutschieren, gar nicht so einfach am Anfang mit den neuen Pferden, die Thomas mitgebracht hat, er ist aber tapfer einige Meter neben her gelaufen und sieh da.....

Vom Reitrevier Münchehofe einige Kilometer weiter auf der B1 bis zum Abzweig Straußberg, dann über die Ortschaften Fredersdorf, Pertershagen, Eggersdorf........, Auf der Strecke PP-Stopp für 4 & 2-Beiner auf dem Gelände einer Gärtnerei. Schöne Rast mit Besuchern, Tanz und Musik.

Die positive Resonanz der Menschen am Straßenrand oder auf den Rastplätzen ist schon enorm und die meisten wussten, dass wir kommen. In Ruhlsdorf angekommen, war es plötzlich sehr „hügelig“ und sehr grün. Wir wurden schon erwartet, es kamen viele Leute um uns zu begrüßen. Die Pferde konnten Baden, mit oder ohne Menschen.

Als die Pferde versorgt waren wurden wir nach allen Regeln der Kunst verwöhnt, es wurde gegrillt und es gab ein Buffet. Siehe Fotos. Ebenso zum Frühstück. Die Gastgeber vom Ewaldhof bedankten sich das sie auf der Strecke auserwählt wurden und verteilten zur Erinnerung Schlüsselanhänger mit Einkaufswagenchip.

22.07.2018: Das Ziel ist heute von Ruhlsdorf nach Marxdorf-Vierlinden zum Steinberghof. Gefahren wird durch Buckow/Märkische Schweiz. PP-Stopp auf einer saftigen Wiese, trotz extremer Trockenheit. Im Dorf standen die Einwohner am Straßenrand und begrüßten uns. Eine nette Anwohnerin kochte uns Kaffee und Kuchen gab es auch.

Angekommen am Steinberghof in Marxdorf wurden wir herzlichst begrüßt und ein syrischer Flüchtlingsjunge läutete unsere Friedensglocke, ein sehr bewegender Moment. Aber es heißt auch Abschied nehmen: Kerstin fährt Almut Kautz zurück nach Berlin, Ingolf lädt die Pferde auf und nimmt Kristin, einen jungen Mann und mich mit zurück nach Brück. Wir sind sehr traurig, aber die Arbeit ruft.

Für die anderen geht es morgen weiter durchs Seelower Land ins Küstriner Vorland. Wenige km vor der polnischen Grenze. All diese Ortschaften liegen fast parallel zur B 1 und der Ost-West Tangente.

Pferde und Teilnehmer der ersten 5 Tage und auch länger:

 

Pferde

Kutscher

Planwagen 1

Anton u. Blue

Andreas/Mary Linden u. Michel Sadzik

Planwagen 2           

Axel u. Lilly

Manfred Haseloff u. Hans Jürgen Siebold

Planwagen 3           

Erna u. Ella

Detlef Starke u. Justin Starke

Planwagen 4           

Frederike u. Adretto

Jörg Lindemann u. Tabea Mattausch

Planwagen 5

Galka u. Baldo

Werner König u. Achim Wildenhain

Bierwagen

Dolly u. Liese

Ingolf Schulz u. Sigrid Klink

Kremser

Moritz u. Norman

Jürgen Kuska u. Stephan Kneisel

Glockenwagen

Usaja u. Pascha

Achim Rensch u. Gerd Loher / Viola Köhler

Bäckerwagen

Alma u. Orchidee

Horst Riemland u. Kristin Mattausch

Versorgungsauto

 

Bernd Schulz

Pferdeversorgungstraktor

 

Helmut Hansche

Werkstatt und Vorhut

 

Daniel Gretzinger, Friedbert Enders, Manfred Kahl, Helmut Kautz, Dr. Claudia Possardt, Friedrich Eberle

 

Marxdorf Vierlinden

Marxdorf Vierlinden

Steinberghof Marxdorf Vierlinden

Steinberghof Marxdorf Vierlinden